Akupunktur & Naturheilpraxis Dr. Giner

Wissenswertes

Entgiftungskur

Wenn Umweltgifte, Krankheitskeime oder Stoffwechselschlacken den Organismus belasten, dann leiden Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Gesundheit.
Grundlegend für das Verständnis sowohl der Wirksamkeit unserer Entgiftungskur als auch der Bedeutung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushaltes ist das Grundsystem nach Pischinger.


Der Wiener Arzt Prof. Alfred PISCHINGER beschrieb im Jahre 1953 erstmals ein System, welches anatomisch aus der Funktionseinheit der Zellen des lockeren Bindegewebes, der Kapillaren, der peripheren Nerven und der Interzellulärsubstanz (Grundsubstanz) besteht. Dieses bildet die Transitstrecke zwischen Kapillaren und Parenchymzellen und beeinflusst die Stoffwechselvorgänge, insbesondere die peripher-autonomen Grundfunktionen wie Elektrolythaushalt, Säure-Basen-Haushalt usw.

Grundsystem nach Pischinger

Der Körper ist so gesund wie sein Grundsystem. Das weiche Bindegewebe, das auch als Grundsystem nach Pischinger oder Matrix bezeichnet wird, macht 80% unseres Körpers aus. Es versorgt die Organzellen mit Sauerstoff, ernährt sie, entsorgt die Schlackenstoffe, die in den Zellen anfallen und leitet wichtige Botenstoffe aus dem Blut weiter. Gleichzeitig ist es die Heimat der Körperabwehr. Die Organzellen selbst sind nicht direkt an den Blutstrom angeschlossen. Alle Stoffe, die aus dem Blut in die Zellen gelangen sollen, müssen zunächst eine Transitstrecke im Grundsystem zurücklegen, erst dann können sie aufgenommen werden.

Hier im Extrazellulärraum laufen sämtliche Stoffwechselvorgänge zwischen Kapillare und Zelle ab. Hier enden steuernde vegetative Nervenfasern. Hier findet für die Zelle Versorgung und Entsorgung statt, hier entspringt das Lymphsystem.
Doch Übersäuerung und Toxine wie Umweltgifte, Krankheitskeime, Bakterienreste, Entzündungsrückstände, Schwermetalle, Antibiotikareste, Stoffwechselschlacken etc. belasten den Organismus. Damit sie den Organzellen nicht schaden, werden sie im Pischingerschen Grundsystem zwischengelagert. Das hat aber seine Grenzen! Irgendwann ist das Grundsystem randvoll mit Säuren und Giften und ist deswegen nicht mehr in der Lage auf äußere Reize zu reagieren, der Organismus befindet sich in einer "BLOCKADE". Das Grundsystem ist überfordert und bekommt seine ureigenen Aufgaben nicht mehr in den Griff: Die Versorgung der Organzellen mit Nährstoffen und den Abtransport von Schlacken. Das heißt die Organe (Leber, Niere, Milz etc.) werden mit Nährstoffen und Sauerstoff unterversorgt und auf Grund der Verschlackung entstehen primär unspezifische Symptome, wie Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, wiederkehrende und teilweise wandernde Entzündungen, Schlafstörungen, Depressionen u.v.m.. Wird der Organismus nicht unterstützt, damit er sich seiner Übersäuerung und Schlacken entledigen kann, kommt es zur REGULATIONSSTARRE und Entwicklung chronischer Beschwerden (s. o.). Durch die Regulationsstarre sind auch die Selbstheilungskräfte gestört und die Wirksamkeit naturheilkundlicher Therapien erheblich herabgesetzt oder sogar aufgehoben!

Die gemeinsame Endstrecke der meisten naturheilkundlichen (und auch vieler allopathischer) Therapien ist ja diese Transitstrecke im Grundsystem zwischen Kapillare und Zelle.
Durch eine Tiefenreinigung des Körpers mit der Entgiftungskur und einem Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes kommt es zu einer Entschlackung und Reinigung des Körpers von innen, einer Anregung der Selbstheilungskräfte, einer Aktivierung des Stoffwechsels und vor allem zur Aufhebung der Regulationsstarre.
Meist berichten die Patienten nach der Therapie über ein leichteres und gesünderes Körpergefühl, mehr Aktivität und die Besserung von Hautproblemen, Allergien und den oben genannten unspezifischen –aber sehr belastenden- Symptomen.
Die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Akupunktur, Homöopathie, Blütenessenzen etc. sind in den meisten Fällen nach Überwindung der Regulationsstarre auf beeindruckende Wiese verbessert.

 

 

Anhang (Erklärung des Pischingerschen Grundsystems)

Grundregulationssystem = Bezeichnung für ein erstmals 1953 von A. Pischinger als "System des Unspezifischen" im Gegensatz zur "spezifischen" Organpathologie beschriebenes System, welches anatomisch aus der Funktionseinheit der Zellen des lockeren Bindegewebes, der Kapillaren, der peripheren Nerven und der Interzellulärsubstanz (Grundsubstanz) besteht. Bildet die Transitstrecke zwischen Kapillaren und Parenchymzellen und beeinflusst die Stoffwechselvorgänge, insbesondere die peripher-autonomen Grundfunktionen wie Elektrolythaushalt, Säure-Basen-Haushalt usw. Aufgrund der gesamtorganismischen Funktionsorientierung des Modells, seiner humoralpathologischen Dimension und seines deutlichen Bezugs zum Prozess der Entzündung wurde das Grundsystem schon bald zum Erklärungsmodell einer Vielzahl komplementärer Heilverfahren. (Quelle: Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde)